Wie möchte Oracle denn so überleben?

Es ist schon bezeichnend, mit welch einem Gesichtsausdruck Oracle am Markt agiert.
Die eigenen Leute rennen massenweise vom sinkenden Schiff. Obwohl sie danach trachten, ihre Leistungen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, werden sie aber nicht aus den Krallen gelassen.
Das sagt so viel über Oracle aus, dass ich mir schon lange wünsche, es gäbe mal eine klare Entscheidung, ob Java jetzt frei ist - oder eben nicht.
Ich hab keine Lust, mich in meinen Projekten für eine Programmiersprache zu entscheiden, die in fünf Jahren unpopulär wird, weil sie den Weg in die Freiheit nicht geschafft hat, sondern von seiner Patentvergangenheit eingeholt wurde, vertreten durch ein argwöhnisches, rückwärtsgewandtes Unternehmen.
Als Anwender fand ich den Ansatz einer VM sowieso schon immer ätzend.

Java-Patente: Richter entscheidet über Copyright-Verletzungen des API
Golem.de

Melchior blausand | Montag 23 April 2012 at 6:15 pm | | nicht mein code | Kein Kommentar
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Memo: Unzulänglichkeiten im LQFB

Werde mein bLog-Bookmarklet öfter benutzen, um Memos zu machen. Bei Gelegenheit muss eine Kategorie dafür gebaut werden. Heute:

  • Es fehlt einem Button zum eigenen Profil. Momentan hinter [Startseite] "versteckt", da die Startseite korrekterweise eine thematische Übersicht zeigt.
  • Irreführend finde ich, hinter die hierarchische Überschrift bei " · Thema # " im selben Schriftsatz den Status anzuhängen. Mag im Code ne schlanke Lösung sein, ist aber zu gewöhnungsbedürftig. Man missversteht das bei " · Neu" als default-Titel, bei " · Diskussion" als Navigationsebene.
  • Man selbst wird in der Liste der Unterstützer nicht sofort aufgeführt, sondern erst nach einem reload (?)
  • Man sollte von einem Regelwerk auf die Liste aller Regelwerke gelangen.
    Beispiel: Regelwerk "Meinungsbild/Beschlussvorlage"

Saugeil und unterbewertet ist übrigens die neue speicherbare Suche mit ihren Filtern.

Insgesamt vermisse ich

  • Einen besseren Mechanismus, um Finden geigneter Delegierter zu beflügeln. Real Life bzw. Stammtisch taugt dafür jedenfall nicht oder eher in Ausnahmefällen, und die Debatten ausserhalb des LQFB (bLogs, podcasts, Print, TV) werden nie mit LQFB-Mitgliederkonten verknüpft.
  • Eine Anbindung der personalisierten LQFB-Timeline an einen freien Mikrobloggingdient, also realiter identi.ca

Kommentare erwünscht, vor allem Verknotung mit relevanten Diskussionen und Einträgen in Bugsystemen. Danke!

Melchior blausand | Samstag 21 April 2012 at 5:24 pm | | nicht unlösbar | Kein Kommentar
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Aus unserer Serie "Liebling, ich habe das Auto verkauft!"

Seit mehr als einem Jahr versuche ich bereits unentwegt, mir das Angebot der deutschen Bahn schönzusaufen. Leider völlig vergeblich.

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Melchior blausand | Samstag 31 März 2012 at 11:56 pm | | nicht unpolitisch | Kein Kommentar
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Brillante Gegenwartsanalyse zur Parteienlandschaft

Albrecht von Luckes Artikel Rot-grünes Comeback? in den Blättern für deutsche und internationale Politik liest sich wie ein Frühstückstrunk aus der Glasflasche: Verdammt lecker geschrieben und reich an nahrhaften Beobachtungen.

Es geht um die Chancen der einzelnen Parteien bei der Bundestagswahl 2013 und um die farblichen Tendenzen aus den vorhergehenden Landtagswahlen, um Programmatik und Strategie, um die Aussichtslosigkeit von schwarz-grün und die "ungeminderte" Aktualität von rot-grün. Lesen!

Melchior blausand | Donnerstag 20 Oktober 2011 at 11:47 pm | | nicht unerwähnt | Kein Kommentar

Spamschutz via SPF (Sender Policy Framework)

Seit einigen Tagen benutzt irgendein schadhafter Code auf verschiedenen Rechnern meine schöne eMail-Adresse als Absender. Mein Hoster ECS-Webhosting Support, eilig angeschrieben, spricht dazu:

"E-Mails haben keinen Absenderschutz, d.h. jedes Mailprogramm, Trojaner oder PHP-Script kann in Ihrem Namen E-Mails verschicken. "

Erschrocken probiere ich das folgende PHP-script auf meinen servern mit verschiedenen Absender-Adressen aus, die bei verschiedenen Anbietern registriert sind:

<?php
mail("ichselbst@woauchimmer","Spam","Spamnachricht","From: melchior@blausand.n3t\nReply-to: melchior@blausand.n3t\nReturn-Path: melchior@blausand.n3t\n");
?>

und werde bleich: Jeder Versuch ein Treffer.

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Melchior blausand | Samstag 08 Oktober 2011 at 10:43 pm | | nicht mein code | Kein Kommentar

Parteiprogramm trotz Liquid Feedback

Warum der Einsatz von Software zur basisdemokratischen Entscheidungsfindung doch kein Ersatz für ein Grundsatzprogramm einer Partei darstellt

Wenn Piraten bisher auf ihr thematisch beschränktes Parteiprogramm angesprochen wurden, erklären sie geduldig, dass ihr abstandsquadratischer Neuerungswert gerade darin besteht, keines haben zu müssen: Mit Hilfe der Software Liquid Feedback leben die Piraten die Diskussionskultur der Informationsgesellschaft von morgen vor. Was momentan innerparteilich Anwendung findet, kann und soll später aber auch dahin geöffnet werden, dass Bürger dem Entscheidungsfindungsprozess nicht nur beiwohnen, sondern auch mitwirken können. Und genau dadurch muss das parlamentarische Verhalten eben nicht vier Jahre im Vorraus festgelegt werden. Tschüss Wahlversprechen, tschüss Wahllüge.

Aber muss man's denn dann nicht auch durchziehen und die so zustande gekommenen Entscheidungen uneingeschränkt akzeptieren, sie also eins zu eins ins Parlament tragen? Nach einiger Überlegung war ich zunächst zu den Schluß gekommen, das Ideal der technologischen Lösung habe auch die Lossagung von jedem programmatischen Standpunkt zwingend zur Folge. Ich befürchtete sogar, die Piraten könnten sich an dem unerkannten Widerspruch noch lange die Haare ausraufen. Doch dann stellte ich einen Denkfehler fest.

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Melchior blausand | Montag 26 September 2011 at 11:33 pm | | nicht unpolitisch | Kein Kommentar

Liebling, ich habe das Auto verkauft!

Vom Selbstversuch, die Deutsche Bahn zu präferieren. 2011.

Ich hatte mich darauf gefreut, nach dem Wegfall horrender Unterhaltskosten für unser Auto nun frohen Mutes ein guter Kunde der Deutschen Bahn zu werden. Sie in dem Ausmaß zu nutzen, "wo es sich lohnt". So mit Bahncard und so. Doch der Konzern ist auch 2011 noch unerträglich - an allen Ecken und mit großem Erfolg.

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Melchior blausand | Montag 22 August 2011 at 5:06 pm | | nicht ungerührt | Ein Kommentar
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Offener Brief an MdB Uhl (CSU)

Meine aktuellen Vorratsdaten, mit der Bitte um Speicherung.

Sehr geehrter Herr Dr. Uhl,

aus aktuellem Anlass möchte ich Sie bitten, meine aktuellen Vorratsdaten entgegenzunehmen und für mindestens 6 Monate zu speichern. Ich denke, dass es als Bürger mit Internetanschluss meine Pflicht ist, Ihnen die nachfolgenden Informationen zur Verfügung zu stellen. Im Falle einer Katastrophe, an der das Internet Schuld trägt, könnten meine Vorratsdaten eventuell bei der Bekämpfung hilfreich sein.

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Melchior blausand | Donnerstag 28 Juli 2011 at 03:20 am | | nicht unpolitisch | Ein Kommentar
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